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Tag 8 – Gesellige Geparden

Und wieder sehen wir erst am nächsten Morgen, wo wir eigentlich genau gelandet sind. Wir wachen in einer sorgfältig gepflegten Gartenlandschaft auf. Mit Waschbecken, Hängematten, einem überdachten Koch-Haus und, wie gestern bereits erwähnt, einer warmen Dusche.

Nach dem turbulenten Tag gestern, lassen wir den Morgen heute ganz entspannt angehen. Joram treibt etwas Sport und ich prüfe die Hängematten.

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Frisch und gestärkt starten wir jetzt also zum wenige Meter entfernten Eingang des Serengeti National Parks. Dort klären wir unseren Aufenthalt ab und planen grob die nächsten 48 Stunden. Wir werden uns nach Seronera begeben, was in der Mitte der Serengeti liegt. Die Fahrzeit dort hin soll von hier ungefähr 4 Stunden betragen.

Zurück am Auto machen wir direkt Bekanntschaft mit einem kleinen Dieb, der uns nach dem Öffnen der Tür direkt mal zwei Packungen Kekse geklaut hat. Dieser verspeist er gerade Keks für Keks genüsslich auf seinem Baum. Naja, guten Appetit!

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Nach einer relativ ruhigen Fahrt nach Seronera, beginnen wir uns dort auf die Suche nach Tieren zu machen. Am Abend werden wir fündig. Eine ganze Gepardenfamilie tummelt sich auf den Wiesen. Bis zum Einbruch der Dämmerung beobachten wir sie, bevor wir uns zum nahe gelegenen Camp „Pimbi“ fahren.

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Tag 7 – Ungeahnte Umwege

Die erste Woche haben wir fast hinter uns. Heute reisen wir weiter nach Tansania. Unser nächstes Ziel ist der riesige, an die Masai Mara angrenzende, Serengeti-Nationalpark. Wir erfahren allerdings von den Park-Rangern, dass wir unsere Route nicht wie beabsichtigt antreten können. Der Grenzübergang am südöstlichen Ende der Masai Mara ist für die Öffentlichkeit nicht bestimmt. Das bedeutet, wir müssen einen großen und vermutlich weniger schönen Umweg über die verbleibende Grenze im Westen fahren.

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Das wirft uns in der Reiseplanung wieder einiges durcheinander. Trotzdem nutzen wir die Morgensonne und fahren noch eine kleine Abschiedstour durch die Masai Mara.

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Heute ist wieder ein ruhiger Tag in der Tierwelt. Nur ein paar im hohen Gras schlafende Löwen bekommen wir zu sehen. Wir entschließen uns, uns auf den Weg zu machen. Über das Oloololo Tor verlassen die Masai Mara wieder und fahren Richtung Westen.

Wir erreichen ein weiteres Dorf und halten an, um zu fotografieren. Die Menschen sind freundlich und fröhlich. Viele Kinder versammeln sich um uns herum. Wir haben noch Kekse im Auto, die wir so gut wie möglich unter allen Kindern aufteilen.

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Nach etwa drei weiteren Stunden Fahrt erreichen wir Isibania, die Grenzstadt zu Tansania. Wir nähern uns dem Grenzübergang. Dort erfahren wir von ein paar Männern, dass sie uns bei der Einreiseprozedur unterstützen. Dieser Service wäre Pflicht und würde 40 Dollar kosten. Wir bezweifeln, dass dies der Wahrheit entspricht, zahlen jedoch das Geld.
Zuerst führen sie uns zum Gesundheitscheck im Immigration Office Gebäude. Nach einer schnellen Fiebermessung geht es weiter in den nächsten Gebäudeabschnitt. Dort erhalten wir unser Visum sowie die Möglichkeit des Umtausches der Währung. Immer wieder fragen wir die Personen hinter den Schaltern, ob der Service der Männer wirklich Pflicht sei, doch niemand gibt uns eine klare Antwort. Womöglich, weil die Männer die ganze Zeit in unserer Nähe sind. Am Ende des Einreiseverfahrens haben wir die Gelegenheit am Hauptschalter noch einmal nachzufragen. Dort bekommen wir auch endlich eine klare Antwort. Der Service sei weder Pflicht, noch wäre er 40 Dollar wert. Das Problem gäbe es hier täglich, meint er. Der Beamte, leicht sauer, stellt die Männer zur Rede. Der Mann, dem wir das Geld anfangs bezahlt hatten, gibt es uns unauffällig wieder zurück.

Wenige Minuten später sagen wir ihm, dass wir den Service vermutlich gerne in Anspruch genommen sowie entlohnt hätten, wenn er ehrlich zu uns gewesen wäre. Denn geholfen haben die Männer uns wirklich bei der Bürokratie.

Letztlich verlassen wir das Immigration Office, steigen wieder in unseren Wagen und befinden uns nun in Tansania. Unmittelbar merken wir, dass hier alles etwas anders ist. Zuerst fällt uns auf, dass hier der Zustand der Häuser insgesamt etwas besser scheint. Jedoch schauen uns hier die Menschen intensiver und ohne Lächeln im Gesicht an. Im Gegensatz zu den letzten Tagen fühlt sich das seltsam an.

Wir haben schon ein ganzes Stück Weg in Tansania hinter uns gebracht und die Serengeti ist eigentlich nicht mehr fern. Doch auf einmal erscheint vor uns eine gesperrte und nicht mehr befahrbare Straße. Zuerst versuchen wir diesen Abschnitt zu umfahren, doch wir haben kein Erfolg. Wir irren ein wenig herum. Gleichzeitig merken wir, dass die Menschen hier weniger hilfsbereit sind, aber alle ohne Begründung Geld verlangen. Außerdem spricht hier, im Vergleich zu Kenia, so gut wie niemand wirklich englisch.

Unsere Stimmung sinkt. Die Straße führt nicht weiter, niemand hilft uns. Nach Grenzübertritt hatten wir keinen Internetempfang mehr. Und der Tag neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu.

Ich erinnere mich an eine kleine, höher gelegene Stelle auf unserem Weg, an der ich kurz einen minimalen Empfang hatte. Wir fahren langsam die Strecke, die wir gekommen sind, zurück. Plötzlich hatte ich kurz Empfang. Wir fahren wieder ein Stück rückwärts. Es klappt. In einem 10 Meter großen Bereich auf der Straße empfange ich das Internet aus Kenia. Ich suche eine neue Route und direkt eine Übernachtungsmöglichkeit heraus. Ich werde fündig. Neues Ziel: Fukufuku Camp in der Nähe des westlichen Serengeti Tors. Geschätze Dauer: 2 Stunden für eine Entfernung von 140 Kilometer. Ein Lichtblick. Vor Sonnenuntergang schaffen wir es nicht mehr, aber das sind wir mittlerweile gewohnt.

Kurz vor Sonnenuntergang halten wir noch einmal am Straßenrand an, um das restliche Licht für das Abendessen zu nutzen. Während wir das Essen vom Vortag auf dem Gaskocher erhitzen, nutzen wir die Zeit für Fotos.

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Gestärkt erreichen wir 30 Minuten später bei Dunkelheit das Camp. Wir stehen vor verschlossenem Tor. Niemand ist zu sehen. Und auch hinter dem Tor sieht es nicht wirklich vielversprechend aus. Aber wir haben Glück, einige Minuten später sehen wir jemanden. Er lächelt und lässt uns rein. Wir fahren auf das Gelände. Er öffnet ein weiteres Tor und plötzlich befinden wir uns auf einer wunderschönen Campinganlage. Zum allerersten Mal gibt es eine heiße und saubere Dusche. Wir gönnen uns diese und genießen das beheizte Wasser. Unser Tag ist gerettet!

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Tag 6 – Safari durch die Masai Mara

Der Wecker klingelt früh. Es war eine angenehme Nacht im Camp namens Oloololo. Heute steht ein kompletter Tag Safari auf dem Plan. Noch vor Sonnenaufgang starten wir durch die Masai Mara Region.

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Tag 6 - Safari durch die Masai Mara 21
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Tag 5 – Ein langer Weg

Ein weiterer Morgen bricht an. Heute müssen wir die Masai Mara erreichen. Etwa 320 Kilometer liegen vor uns, die wir versuchen, nicht zu unterschätzen. Wir packen zusammen und machen uns auf den Weg.

Wir bringen nicht viele Kilometer hinter uns, bis wir unseren ersten Halt machen. Wir befinden uns in einem ruhigen, kleinen Dorf, welches einen ziemlich sympatischen Eindruck auf uns machte. Wir steigen aus und gehen auf einen kleinen Laden zu. Das gesamte Dorf beobachtet uns. Auch die Ladenbesitzer mustern uns etwas misstrauisch. Doch nur wenige Minuten später entspannt sich die Situation. Wir dürfen fotografieren und auch die Ladenbesitzer wollen mit uns ein gemeinsames Selfie mit dem Smartphone machen. Nach und nach trauen sich mehr Menschen zu uns.

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Tag 4 – Flamingos, überall Flamingos

Die Nacht war kalt und nass. Wir befinden uns aktuell in einer der kühlsten Regionen Kenias. An diesem Morgen liegt die Temperatur gerade einmal bei 12 Grad. Ein ziemlicher Unterschied zu den gestrigen 27 Grad in der Nacht. Für heute haben wir jedoch keinen Wecker gestellt, weshalb wir – bis sieben – ausschlafen.
Wir klappen das Zelt zusammen und spülen unser Kochgeschirr an einem Wasserhahn auf der Wiese. Auch Evan ist wieder da und lädt mich auf einen kleinen Rundgang über das Gelände ein. Dabei zeigt er mir das Herzstück des Campingplatzes. Ein alter vollständig bemalter Doppeldecker-Bus, umgebaut zu einem kompakten Hotel.

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Anschließend heißt es wieder Abschied nehmen. Wir zahlen unsere Übernachtung, packen zusammen und treten unsere Weiterfahrt zum Lake Bogoria an.

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Auf dem Weg entdecken wir schließlich einen Baum mit ein paar Bänken. Ein idealer Ort für ein Frühstück. Wir halten also an und beginnen mit der Zubereitung. Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Im Grunde haben wir nur eine Pfanne, einen Gaskocher und etwas stumpfes Besteck. Für das Meiste reicht es jedoch problemlos. Heute gibt es wieder Rührei zum Frühstück.

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Tag 3 – Zwischenstopp in Kianjata Springs

Für heute haben wir den Wecker noch etwas früher gestellt. Bevor wir die Region verlassen, wollen wir noch einmal unser Glück im Reservat versuchen. Heute ist es jedoch ruhig. Sehr ruhig. Nur wenige Tiere beobachten uns mit langen Hälsen aus weiter Ferne. Alle anderen scheinen es, heute ruhig angehen zu lassen und bleiben lieber zuhause.

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Weitere Stunden vergehen und es bleibt weiterhin ruhig. Wir beschließen, uns auf den Rückweg zu machen und von dort aufzubrechen. Unser nächstes Ziel soll Lake Bogoria im Südwesten sein. Rund 390 Kilometer liegen nun vor uns. Das klingt zwar nicht nach viel, für diese Strecke werden wir hier allerdings mindestens 8 Stunden brauchen. Vorausgesetzt wir würden unterwegs nicht anhalten.
Zuvor jedoch heißt es, Abschied von unseren neu gewonnenen Freunden zu nehmen. Zum Schluss machen wir noch ein gemeinsames Foto.

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Nach der Verabschiedung machen wir uns auf den Weg. Nur wenige Kilometer später verändert sich die Landschaft. Sie wird immer grüner und selbst Regen begleitet uns in kurzen Schüben, trotz der eigentlich herrschenden Trockenzeit.

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Tag 2 – Das Abenteuer beginnt

Nach einer erstaunlich guten Nacht mit schnurrenden Löwen und vielen unbekannten Geräuschen ist es Zeit, aufzustehen. Der Sonnenaufgang steht kurz bevor. Ich verlasse das Zelt und sehe einen typisch afrikanischen Morgen. Der Horizont ist kräftig orange gefärbt, davor sieht die noch tiefschwarze Landschaft. Dieser Anblick ist überwältigend.

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Innerhalb von nur wenigen Minuten wird es hell. Es folgt eines der vielen ersten Male – wir sehen unsere Umgebung bei Tageslicht. Endlich sind wir angekommen. Das spüren wir jetzt deutlich.

Die Ranger sind schon längst auf den Beinen und kommen auf uns zu. Sie möchten uns nun ausführlicher kennenlernen sowie die Details unseres Aufenthalts klären. Wir erfahren, dass Buffalo Springs nur durch einen Fluss von unserem eigentlichen Ziel Samburu getrennt ist. Außerdem würden sich hier die gleichen Tiere aufhalten, da die Gebiete nicht eingezäunt oder auf andere Weise voneinander abgegrenzt sind. Einer der Ranger bietet uns seine Begleitung für den Tag an, da er sonst sowieso nichts zu tun hätte. Wir stimmen zu und bereiten uns zum Aufbruch vor. Denn das beste Licht bietet sich hier in den wenigen Morgenstunden.

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Wir verstauen also unsere Schlafsäcke, klappen mit wenigen, noch holprigen Handgriffen unser Dachzelt zusammen und steigen ins Auto. Joram fährt, der Ranger nimmt auf dem Beifahrersitz Platz und ich setze mich mit meiner Kamera ausgerüstet nach hinten.

Die holprige Fahrt durch die Steppen beginnt. Und es dauert tatsächlich nicht lange bis wir die ersten Tiere entdecken.

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Tag 1 – Ankunft

Nach zwei sechsstündigen Flügen mit Umstieg in Katar komme ich 8 Uhr morgens am Flughafen Nairobi, Kenia an. Dort empfängt mich hinter dem Sicherheitscheck direkt Joram, der zeitgleich, aber in einer anderen Maschine flog. Joram ist ein guter Freund und sehr begeisterter und talentierter Hobbyfotograf, mit dem ich oft zusammen Fotoprojekte durchführe.

Jetzt nehmen wir unseren Mietwagen in Empfang, welcher für die nächsten Tage unser Zuhause sein wird. Nach einer kurzen Einweisung geht es direkt los. Unser Ziel: Das Samburu-Nationalreservat. Zunächst schlängeln wir uns durch das dicht befahrene Nairobi. Verkehrsregeln scheinen hier nur grobe Richtlinien zu sein.

Wir sind müde. Endlich haben wir die Stadt verlassen. Wir sehen eine Gelegenheit zum Anhalten. Wir parken, schließen das Auto ab und schlafen ein. Dreißig Minuten später wachen wir auf. Durchgeschwitzt bei 70 °C im Auto, aber tatsächlich etwas erholt, fahren wir weiter in Richtung Samburu.

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Ein paar Stunden später machen wir Halt an dem ersten nennbaren Supermarkt, der jedoch mit all unseren bekannten Standards mithalten kann. Dort decken wir uns mit Nahrung für die ersten Tage ein. Vor allem Wasser und leicht Zuzubereitendes wie Nudeln und Eier.

Langsam sinkt die Sonne am Horizont. Dabei haben wir noch ein ganzes Stück vor uns. Trotz gut ausgebauter Hauptstraße kommen wir nicht gut voran. In Kenia gibt es in regelmäßigen Abständen fest betonierte Straßenbumper, die jeden zwingen, auf maximal 20 km/h herunter zu bremsen. Innerorts sowie scheinbar völlig wahllos außerorts. Bei einem schweren Geländewagen wie unserem ist das nicht gerade ein große Freude.

Neues Ziel: Buffalo Springs

Wir merken, dass wir nicht mehr rechtzeitig in Samburu ankommen. Wir steuern also den nächsten Campingplatz an, den uns Google anzeigt. Wir verlassen die Hauptstraße und fahren jetzt zum ersten Mal auf den Straßen, die den Zustand haben wie 75 % der Straßen in Kenia. In Deutschland würde man das schon lange Offroad nennen. Langsam verschwindet die Sonne und der Himmel färbt sich dunkelblau. Wir erreichen das Tor des Buffalo Springs National Parks. Ranger kommen heraus und nach einem kurzen Austausch lassen sie uns direkt hinter dem Tor unser Lager aufschlagen.

Tag 1 - Ankunft 32

In der Nähe des Äquators gibt es durch die schnellere Erdrotation kaum eine Dämmerung. Mittlerweile ist es stockdunkel. Insekten fliegen uns um die Ohren. Wir bauen zum ersten Mal unser Dachzelt auf. Die Ranger versuchen in der Zwischenzeit aus einem Waschbecken mit Hilfe eines Schlauchs und einem Eimer eine Dusche zu bauen. Ich verzichte jedoch. In der Dunkelheit brummt in einem tiefen Basston ein Löwe. Ich lege mich lieber schlafen. Gute Nacht!

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Tag 0 – Meine Reise nach Afrika

Heute beginnt meine Reise nach Afrika. 14 Tage lang werde ich dort gemeinsam mit Joram verschiedene Nationalparks in Kenia, Tansania und Ruanda erkunden. Erst vor knapp einer Woche fiel überhaupt die Entscheidung, dieses Abenteuer anzutreten. Dann musste alles schnell gehen. Zu meinem Schutz benötigte ich eine Impfung gegen Gelbfieber, die am Tag der Einreise bereits 10 Tage lang gewirkt haben musste. Und genau diese 10 Tage hatte ich noch Zeit. Zusätzlich brauchte ich einen neuen Reisepass. Diesen konnte ich dank des Expressverfahrens gestern abholen. Und nun ist alles bereit.

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Ich freue mich auf eine spannende Reise – eine Reise ohne Hotel und gewohnten Luxus — ein Abenteuer, für das wir ein Auto nur mit einem Zelt und etwas Proviant beladen werden. Mit ein wenig Glück wird es dann und wann mal eine Dusche geben! Ich bin aufgeregt. Los geht’s!

Es ist 15:30 Uhr und ich sitze in meinem Flugzeug, das gerade auf die Startbahn rollt. Die nächsten sechseinhalb Stunden verbringe ich in einer Qatar Airways Maschine — äußerst positiv überrascht. Mit einer umfangreichen Auswahl an Filmen und dem guten Essen an Board verfliegt die Zeit schon förmlich.

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Um etwa 23 Uhr Ortszeit komme ich in Doha, der Hauptstadt von Katar, an. Dies ist aber nur der Zwischenstopp auf meinem Weg nach Nairobi, Kenia. In den zwei Stunden Aufenthalt bestaune ich den beeindruckenden Flughafen, der auf mich wie eine ganze Stadt wirkt. Zu müde für eine Erkundungstour warte ich auf die nächste Etappe meiner Reise. Ein weiterer Flug von sechs Stunden Länge liegt nun noch vor mir. Diesmal entscheide ich mich, einfach zu schlafen.

Fotoequipment

Mein Fotoequipment besteht aus meiner Sony Alpha 7 III mit meinen Portraitlinsen sowie einem Sony 100-400mm mit 1,4x Telekonverter. Dazu genügend Akkus sowie Speicherkarten. Da ich nur ein großes und schweres Stativ besitze habe ich mir für die Reise eine relativ günstige und kompakte Variante bestellt. Das war es auch schon an wesentlicher Fotoausrüstung. Da wir ausschließlich campen, und wenig Platz haben, sollte das genügen.

Neben normalem Reisegepäck habe ich mir noch ein einen gemütlichen Inlay-Schlafsack sowie ein komprimierbares Kissen bestellt. Erholsamer Schlaf ist wichtig 🙂

Was ist ein Kennenlernshooting?

Immer wieder werde ich gefragt, was dieses „Kennenlernshooting“ ist und wer da wen eigentlich kennen lernt. Nachdem ich es kurz erkläre, sind die meisten von dem Konzept hellauf begeistert. Deswegen werde ich in diesem Beitrag das ganze einmal genauer erläutern.

Das Kennenlernshooting wird auch Probeshooting oder Engagement Shooting genannt. Das Ziel ist das gleiche: Die Anspannung des Paares vor dem Fotoshooting am Hochzeitstag zu nehmen. Denn die wenigsten stehen gerne vor der Kamera. Selbst den erfahrensten Personen fällt es nicht leicht, Gefühle zu zeigen während man „Beobachtet“ wird.

Aus diesem Grund vereinbare ich mit meinen Hochzeitspaaren ein lockeres Kennenlernshooting. So lernen die Paare meine Arbeitsweise kennen, bekommen hilfreiche Tipps und gewöhnen sich an die Situation. Am Hochzeitstag wird dann kein „Lampenfieber“ mehr entstehen. Und das kommt den Bildern an sich sehr zugute. Gleichzeitig hat das Paar die Möglichkeit die entstandenen Bilder für ihre Einladungskarten oder auch für Tischkarten zu verwenden.

Was ist ein Kennenlernshooting? 36
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