Tag 0 – Meine Reise nach Afrika

Heute beginnt meine Reise nach Afrika. 14 Tage lang werde ich dort gemeinsam mit Joram verschiedene Nationalparks in Kenia, Tansania und Ruanda erkunden. Erst vor knapp einer Woche fiel überhaupt die Entscheidung, dieses Abenteuer anzutreten. Dann musste alles schnell gehen. Zu meinem Schutz benötigte ich eine Impfung gegen Gelbfieber, die am Tag der Einreise bereits 10 Tage lang gewirkt haben musste. Und genau diese 10 Tage hatte ich noch Zeit. Zusätzlich brauchte ich einen neuen Reisepass. Diesen konnte ich dank des Expressverfahrens gestern abholen. Und nun ist alles bereit.

Tag 0 - Meine Reise nach Afrika 1

Ich freue mich auf eine spannende Reise – eine Reise ohne Hotel und gewohnten Luxus — ein Abenteuer, für das wir ein Auto nur mit einem Zelt und etwas Proviant beladen werden. Mit ein wenig Glück wird es dann und wann mal eine Dusche geben! Ich bin aufgeregt. Los geht’s!

Es ist 15:30 Uhr und ich sitze in meinem Flugzeug, das gerade auf die Startbahn rollt. Die nächsten sechseinhalb Stunden verbringe ich in einer Qatar Airways Maschine — äußerst positiv überrascht. Mit einer umfangreichen Auswahl an Filmen und dem guten Essen an Board verfliegt die Zeit schon förmlich.

Tag 0 - Meine Reise nach Afrika 2

Um etwa 23 Uhr Ortszeit komme ich in Doha, der Hauptstadt von Katar, an. Dies ist aber nur der Zwischenstopp auf meinem Weg nach Nairobi, Kenia. In den zwei Stunden Aufenthalt bestaune ich den beeindruckenden Flughafen, der auf mich wie eine ganze Stadt wirkt. Zu müde für eine Erkundungstour warte ich auf die nächste Etappe meiner Reise. Ein weiterer Flug von sechs Stunden Länge liegt nun noch vor mir. Diesmal entscheide ich mich, einfach zu schlafen.

Fotoequipment

Mein Fotoequipment besteht aus meiner Sony Alpha 7 III mit meinen Portraitlinsen sowie einem Sony 100-400mm mit 1,4x Telekonverter. Dazu genügend Akkus sowie Speicherkarten. Da ich nur ein großes und schweres Stativ besitze habe ich mir für die Reise eine relativ günstige und kompakte Variante bestellt. Das war es auch schon an wesentlicher Fotoausrüstung. Da wir ausschließlich campen, und wenig Platz haben, sollte das genügen.

Neben normalem Reisegepäck habe ich mir noch ein einen gemütlichen Inlay-Schlafsack sowie ein komprimierbares Kissen bestellt. Erholsamer Schlaf ist wichtig 🙂

Was ist ein Kennenlernshooting?

Immer wieder werde ich gefragt, was dieses „Kennenlernshooting“ ist und wer da wen eigentlich kennen lernt. Nachdem ich es kurz erkläre, sind die meisten von dem Konzept hellauf begeistert. Deswegen werde ich in diesem Beitrag das ganze einmal genauer erläutern.

Das Kennenlernshooting wird auch Probeshooting oder Engagement Shooting genannt. Das Ziel ist das gleiche: Die Anspannung des Paares vor dem Fotoshooting am Hochzeitstag zu nehmen. Denn die wenigsten stehen gerne vor der Kamera. Selbst den erfahrensten Personen fällt es nicht leicht, Gefühle zu zeigen während man „Beobachtet“ wird.

Aus diesem Grund vereinbare ich mit meinen Hochzeitspaaren ein lockeres Kennenlernshooting. So lernen die Paare meine Arbeitsweise kennen, bekommen hilfreiche Tipps und gewöhnen sich an die Situation. Am Hochzeitstag wird dann kein „Lampenfieber“ mehr entstehen. Und das kommt den Bildern an sich sehr zugute. Gleichzeitig hat das Paar die Möglichkeit die entstandenen Bilder für ihre Einladungskarten oder auch für Tischkarten zu verwenden.

Was ist ein Kennenlernshooting? 3
Die Brenizer Methode

Die Brenizer Methode

Wenn ich ein Bild veröffentliche, das ich mit der Brenizer Methode erstellt habe, kommen immer wieder Rückfragen wie das funktioniert. Deswegen nutze ich hier die Gelegenheit und schreibe darüber.

Allgemeines zur Brenizer Methode

Ihren Namen hat diese Aufnahmemethode von dem amerikanischen Fotografen Ryan Brenizer. Er hat sie zwar nicht erfunden, aber perfektioniert und „marktreif“ gemacht. Der Grundgedanke dieser Technik ist es, aus vielen einzelnen Bildern mit möglichst geringer Schärfentiefe ein großes Gesamtwerk zusammenzusetzen. Sehr ähnlich wie dem Zusammensetzen eines Panoramas.

Die Brenizer Methode 4

Und hier versteckt sich auch schon das Geheimnis. Anstatt nur wie beim Panorama viele Bilder in der Horizontalen zusammenzusetzen, werden bei der Brenizer Methode auf vertikale Bilder miteinander verschmolzen. So kann man selbst mit einem Tele-Objektiv eine solide Weitwinkelaufnahme erstellen.

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Porträts ein Schwerpunkt des Schaffens

Gestern war ein schöner kleiner Artikel über mich in der regionalen Zeitung.

„Dominik Bingel Photography“ ist der Firmenname eines in Niddas Schillerstraße eröffneten Fotostudios. Schon während seines Studiums der Medieninformatik war Dominik Bingel mehr und mehr vom Medium des Fotografierens und der Bildbearbeitung fasziniert. Eigene Fotoarbeiten, die viel Beachtung fanden, ermutigten ihn, sich 2014 selbstständig zu machen. Er entwickelte die Porträtfotografie zu einem seiner Schwerpunkte. „Es gibt viele Faktoren, mit denen ich die Individualität der Abgebildeten bewusst unterstreiche: das Licht, bei Außenaufnahmen die jahreszeitliche Färbung, die spezielle Art der Dargestellten in Bewegung, Gestik, Mimik.“ So kann er Fotobücher seiner Arbeiten zeigen, in denen beeindruckende Porträts zu finden sind.

Ebenso ist er in der Business- und Werbefotografie und -kommunikation tätig, erstellt vom Flyer bis zum aufwendigen Firmenporträt das Material. Gefragt wurden seine Arbeiten auch schon für eine politische Partei. Gern dokumentiert Bingel Familienfeiern im Bild, sei es als Studioaufnahmen, sei es mit einer Fotoreportage im Rahmen einer Tagesbegleitung.

Bingel entwickelt seinen Gestaltungsstil durch spezielle Fragestellungen weiter. So fotografierte er in der in der City der Bundeshauptstadt „Berlin Faces – Daylight, Noontime, Afternoon, Late Night“, eine faszinierende Collage kleiner Porträts von Menschen aus vielen Ländern und Generationen.

Quelle: Kreis-Anzeiger