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Tag 5 – Ein langer Weg

Ein weiterer Morgen bricht an. Heute müssen wir die Masai Mara erreichen. Etwa 320 Kilometer liegen vor uns, die wir versuchen, nicht zu unterschätzen. Wir packen zusammen und machen uns auf den Weg.

Wir bringen nicht viele Kilometer hinter uns, bis wir unseren ersten Halt machen. Wir befinden uns in einem ruhigen, kleinen Dorf, welches einen ziemlich sympatischen Eindruck auf uns machte. Wir steigen aus und gehen auf einen kleinen Laden zu. Das gesamte Dorf beobachtet uns. Auch die Ladenbesitzer mustern uns etwas misstrauisch. Doch nur wenige Minuten später entspannt sich die Situation. Wir dürfen fotografieren und auch die Ladenbesitzer wollen mit uns ein gemeinsames Selfie mit dem Smartphone machen. Nach und nach trauen sich mehr Menschen zu uns.

Tag 5 - Ein langer Weg 1
Tag 5 - Ein langer Weg 2
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Tag 4 – Flamingos, überall Flamingos

Die Nacht war kalt und nass. Wir befinden uns aktuell in einer der kühlsten Regionen Kenias. An diesem Morgen liegt die Temperatur gerade einmal bei 12 Grad. Ein ziemlicher Unterschied zu den gestrigen 27 Grad in der Nacht. Für heute haben wir jedoch keinen Wecker gestellt, weshalb wir – bis sieben – ausschlafen.
Wir klappen das Zelt zusammen und spülen unser Kochgeschirr an einem Wasserhahn auf der Wiese. Auch Evan ist wieder da und lädt mich auf einen kleinen Rundgang über das Gelände ein. Dabei zeigt er mir das Herzstück des Campingplatzes. Ein alter vollständig bemalter Doppeldecker-Bus, umgebaut zu einem kompakten Hotel.

Tag 4 - Flamingos, überall Flamingos 3

Anschließend heißt es wieder Abschied nehmen. Wir zahlen unsere Übernachtung, packen zusammen und treten unsere Weiterfahrt zum Lake Bogoria an.

Tag 4 - Flamingos, überall Flamingos 4

Auf dem Weg entdecken wir schließlich einen Baum mit ein paar Bänken. Ein idealer Ort für ein Frühstück. Wir halten also an und beginnen mit der Zubereitung. Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Im Grunde haben wir nur eine Pfanne, einen Gaskocher und etwas stumpfes Besteck. Für das Meiste reicht es jedoch problemlos. Heute gibt es wieder Rührei zum Frühstück.

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Tag 3 – Zwischenstopp in Kianjata Springs

Für heute haben wir den Wecker noch etwas früher gestellt. Bevor wir die Region verlassen, wollen wir noch einmal unser Glück im Reservat versuchen. Heute ist es jedoch ruhig. Sehr ruhig. Nur wenige Tiere beobachten uns mit langen Hälsen aus weiter Ferne. Alle anderen scheinen es, heute ruhig angehen zu lassen und bleiben lieber zuhause.

Tag 3 - Zwischenstopp in Kianjata Springs 5
Tag 3 - Zwischenstopp in Kianjata Springs 6

Weitere Stunden vergehen und es bleibt weiterhin ruhig. Wir beschließen, uns auf den Rückweg zu machen und von dort aufzubrechen. Unser nächstes Ziel soll Lake Bogoria im Südwesten sein. Rund 390 Kilometer liegen nun vor uns. Das klingt zwar nicht nach viel, für diese Strecke werden wir hier allerdings mindestens 8 Stunden brauchen. Vorausgesetzt wir würden unterwegs nicht anhalten.
Zuvor jedoch heißt es, Abschied von unseren neu gewonnenen Freunden zu nehmen. Zum Schluss machen wir noch ein gemeinsames Foto.

Tag 3 - Zwischenstopp in Kianjata Springs 7

Nach der Verabschiedung machen wir uns auf den Weg. Nur wenige Kilometer später verändert sich die Landschaft. Sie wird immer grüner und selbst Regen begleitet uns in kurzen Schüben, trotz der eigentlich herrschenden Trockenzeit.

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Tag 2 – Das Abenteuer beginnt

Nach einer erstaunlich guten Nacht mit schnurrenden Löwen und vielen unbekannten Geräuschen ist es Zeit, aufzustehen. Der Sonnenaufgang steht kurz bevor. Ich verlasse das Zelt und sehe einen typisch afrikanischen Morgen. Der Horizont ist kräftig orange gefärbt, davor sieht die noch tiefschwarze Landschaft. Dieser Anblick ist überwältigend.

Tag 2 - Das Abenteuer beginnt 8

Innerhalb von nur wenigen Minuten wird es hell. Es folgt eines der vielen ersten Male – wir sehen unsere Umgebung bei Tageslicht. Endlich sind wir angekommen. Das spüren wir jetzt deutlich.

Die Ranger sind schon längst auf den Beinen und kommen auf uns zu. Sie möchten uns nun ausführlicher kennenlernen sowie die Details unseres Aufenthalts klären. Wir erfahren, dass Buffalo Springs nur durch einen Fluss von unserem eigentlichen Ziel Samburu getrennt ist. Außerdem würden sich hier die gleichen Tiere aufhalten, da die Gebiete nicht eingezäunt oder auf andere Weise voneinander abgegrenzt sind. Einer der Ranger bietet uns seine Begleitung für den Tag an, da er sonst sowieso nichts zu tun hätte. Wir stimmen zu und bereiten uns zum Aufbruch vor. Denn das beste Licht bietet sich hier in den wenigen Morgenstunden.

Tag 2 - Das Abenteuer beginnt 9

Wir verstauen also unsere Schlafsäcke, klappen mit wenigen, noch holprigen Handgriffen unser Dachzelt zusammen und steigen ins Auto. Joram fährt, der Ranger nimmt auf dem Beifahrersitz Platz und ich setze mich mit meiner Kamera ausgerüstet nach hinten.

Die holprige Fahrt durch die Steppen beginnt. Und es dauert tatsächlich nicht lange bis wir die ersten Tiere entdecken.

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Tag 1 – Ankunft

Nach zwei sechsstündigen Flügen mit Umstieg in Katar komme ich 8 Uhr morgens am Flughafen Nairobi, Kenia an. Dort empfängt mich hinter dem Sicherheitscheck direkt Joram, der zeitgleich, aber in einer anderen Maschine flog. Joram ist ein guter Freund und sehr begeisterter und talentierter Hobbyfotograf, mit dem ich oft zusammen Fotoprojekte durchführe.

Jetzt nehmen wir unseren Mietwagen in Empfang, welcher für die nächsten Tage unser Zuhause sein wird. Nach einer kurzen Einweisung geht es direkt los. Unser Ziel: Das Samburu-Nationalreservat. Zunächst schlängeln wir uns durch das dicht befahrene Nairobi. Verkehrsregeln scheinen hier nur grobe Richtlinien zu sein.

Wir sind müde. Endlich haben wir die Stadt verlassen. Wir sehen eine Gelegenheit zum Anhalten. Wir parken, schließen das Auto ab und schlafen ein. Dreißig Minuten später wachen wir auf. Durchgeschwitzt bei 70 °C im Auto, aber tatsächlich etwas erholt, fahren wir weiter in Richtung Samburu.

Tag 1 - Ankunft 10

Ein paar Stunden später machen wir Halt an dem ersten nennbaren Supermarkt, der jedoch mit all unseren bekannten Standards mithalten kann. Dort decken wir uns mit Nahrung für die ersten Tage ein. Vor allem Wasser und leicht Zuzubereitendes wie Nudeln und Eier.

Langsam sinkt die Sonne am Horizont. Dabei haben wir noch ein ganzes Stück vor uns. Trotz gut ausgebauter Hauptstraße kommen wir nicht gut voran. In Kenia gibt es in regelmäßigen Abständen fest betonierte Straßenbumper, die jeden zwingen, auf maximal 20 km/h herunter zu bremsen. Innerorts sowie scheinbar völlig wahllos außerorts. Bei einem schweren Geländewagen wie unserem ist das nicht gerade ein große Freude.

Neues Ziel: Buffalo Springs

Wir merken, dass wir nicht mehr rechtzeitig in Samburu ankommen. Wir steuern also den nächsten Campingplatz an, den uns Google anzeigt. Wir verlassen die Hauptstraße und fahren jetzt zum ersten Mal auf den Straßen, die den Zustand haben wie 75 % der Straßen in Kenia. In Deutschland würde man das schon lange Offroad nennen. Langsam verschwindet die Sonne und der Himmel färbt sich dunkelblau. Wir erreichen das Tor des Buffalo Springs National Parks. Ranger kommen heraus und nach einem kurzen Austausch lassen sie uns direkt hinter dem Tor unser Lager aufschlagen.

Tag 1 - Ankunft 11

In der Nähe des Äquators gibt es durch die schnellere Erdrotation kaum eine Dämmerung. Mittlerweile ist es stockdunkel. Insekten fliegen uns um die Ohren. Wir bauen zum ersten Mal unser Dachzelt auf. Die Ranger versuchen in der Zwischenzeit aus einem Waschbecken mit Hilfe eines Schlauchs und einem Eimer eine Dusche zu bauen. Ich verzichte jedoch. In der Dunkelheit brummt in einem tiefen Basston ein Löwe. Ich lege mich lieber schlafen. Gute Nacht!

Tag 1 - Ankunft 12

Tag 0 – Meine Reise nach Afrika

Heute beginnt meine Reise nach Afrika. 14 Tage lang werde ich dort gemeinsam mit Joram verschiedene Nationalparks in Kenia, Tansania und Ruanda erkunden. Erst vor knapp einer Woche fiel überhaupt die Entscheidung, dieses Abenteuer anzutreten. Dann musste alles schnell gehen. Zu meinem Schutz benötigte ich eine Impfung gegen Gelbfieber, die am Tag der Einreise bereits 10 Tage lang gewirkt haben musste. Und genau diese 10 Tage hatte ich noch Zeit. Zusätzlich brauchte ich einen neuen Reisepass. Diesen konnte ich dank des Expressverfahrens gestern abholen. Und nun ist alles bereit.

Tag 0 - Meine Reise nach Afrika 13

Ich freue mich auf eine spannende Reise – eine Reise ohne Hotel und gewohnten Luxus — ein Abenteuer, für das wir ein Auto nur mit einem Zelt und etwas Proviant beladen werden. Mit ein wenig Glück wird es dann und wann mal eine Dusche geben! Ich bin aufgeregt. Los geht’s!

Es ist 15:30 Uhr und ich sitze in meinem Flugzeug, das gerade auf die Startbahn rollt. Die nächsten sechseinhalb Stunden verbringe ich in einer Qatar Airways Maschine — äußerst positiv überrascht. Mit einer umfangreichen Auswahl an Filmen und dem guten Essen an Board verfliegt die Zeit schon förmlich.

Tag 0 - Meine Reise nach Afrika 14

Um etwa 23 Uhr Ortszeit komme ich in Doha, der Hauptstadt von Katar, an. Dies ist aber nur der Zwischenstopp auf meinem Weg nach Nairobi, Kenia. In den zwei Stunden Aufenthalt bestaune ich den beeindruckenden Flughafen, der auf mich wie eine ganze Stadt wirkt. Zu müde für eine Erkundungstour warte ich auf die nächste Etappe meiner Reise. Ein weiterer Flug von sechs Stunden Länge liegt nun noch vor mir. Diesmal entscheide ich mich, einfach zu schlafen.

Fotoequipment

Mein Fotoequipment besteht aus meiner Sony Alpha 7 III mit meinen Portraitlinsen sowie einem Sony 100-400mm mit 1,4x Telekonverter. Dazu genügend Akkus sowie Speicherkarten. Da ich nur ein großes und schweres Stativ besitze habe ich mir für die Reise eine relativ günstige und kompakte Variante bestellt. Das war es auch schon an wesentlicher Fotoausrüstung. Da wir ausschließlich campen, und wenig Platz haben, sollte das genügen.

Neben normalem Reisegepäck habe ich mir noch ein einen gemütlichen Inlay-Schlafsack sowie ein komprimierbares Kissen bestellt. Erholsamer Schlaf ist wichtig 🙂

Was ist ein Kennenlernshooting?

Immer wieder werde ich gefragt, was dieses „Kennenlernshooting“ ist und wer da wen eigentlich kennen lernt. Nachdem ich es kurz erkläre, sind die meisten von dem Konzept hellauf begeistert. Deswegen werde ich in diesem Beitrag das ganze einmal genauer erläutern.

Das Kennenlernshooting wird auch Probeshooting oder Engagement Shooting genannt. Das Ziel ist das gleiche: Die Anspannung des Paares vor dem Fotoshooting am Hochzeitstag zu nehmen. Denn die wenigsten stehen gerne vor der Kamera. Selbst den erfahrensten Personen fällt es nicht leicht, Gefühle zu zeigen während man „Beobachtet“ wird.

Aus diesem Grund vereinbare ich mit meinen Hochzeitspaaren ein lockeres Kennenlernshooting. So lernen die Paare meine Arbeitsweise kennen, bekommen hilfreiche Tipps und gewöhnen sich an die Situation. Am Hochzeitstag wird dann kein „Lampenfieber“ mehr entstehen. Und das kommt den Bildern an sich sehr zugute. Gleichzeitig hat das Paar die Möglichkeit die entstandenen Bilder für ihre Einladungskarten oder auch für Tischkarten zu verwenden.

Was ist ein Kennenlernshooting? 15

Die Brenizer Methode

Wenn ich ein Bild veröffentliche, das ich mit der Brenizer Methode erstellt habe, kommen immer wieder Rückfragen wie das funktioniert. Deswegen nutze ich hier die Gelegenheit und schreibe darüber.

Allgemeines zur Brenizer Methode

Ihren Namen hat diese Aufnahmemethode von dem amerikanischen Fotografen Ryan Brenizer. Er hat sie zwar nicht erfunden, aber perfektioniert und „marktreif“ gemacht. Der Grundgedanke dieser Technik ist es, aus vielen einzelnen Bildern mit möglichst geringer Schärfentiefe ein großes Gesamtwerk zusammenzusetzen. Sehr ähnlich wie dem Zusammensetzen eines Panoramas.

Die Brenizer Methode 16

Und hier versteckt sich auch schon das Geheimnis. Anstatt nur wie beim Panorama viele Bilder in der Horizontalen zusammenzusetzen, werden bei der Brenizer Methode auf vertikale Bilder miteinander verschmolzen. So kann man selbst mit einem Tele-Objektiv eine solide Weitwinkelaufnahme erstellen.

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