Die Brenizer Methode
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Wenn ich ein Bild veröffentliche, das ich mit der Brenizer Methode erstellt habe, kommen immer wieder Rückfragen wie das funktioniert. Deswegen nutze ich hier die Gelegenheit und schreibe darüber.
Und hier versteckt sich auch schon das Geheimnis. Anstatt nur wie beim Panorama viele Bilder in der Horizontalen zusammenzusetzen, werden bei der Brenizer Methode auf vertikale Bilder miteinander verschmolzen. So kann man selbst mit einem Tele-Objektiv eine solide Weitwinkelaufnahme erstellen.
Bedenke, dass diese zusammengesetzten Bilder extrem groß werden können. Mein Beispielbild hat am Ende eine Auflösung von 73 Megapixel.
Ein weiteres Bild, das ich mit dieser Methode erstellt habe, hat es sogar auf die Photokina 2016 geschafft: Hier liegt der Fokus in der Ferne und wir sehen einen beeindruckenden Schärfeverlauf auf den Bänken. Das Bild besteht aus 32 Einzelbildern und hat eine Auflösung von 250 Megapixel.

Allgemeines zur Brenizer Methode
Ihren Namen hat diese Aufnahmemethode von dem amerikanischen Fotografen Ryan Brenizer. Er hat sie zwar nicht erfunden, aber perfektioniert und „marktreif“ gemacht. Der Grundgedanke dieser Technik ist es, aus vielen einzelnen Bildern mit möglichst geringer Schärfentiefe ein großes Gesamtwerk zusammenzusetzen. Sehr ähnlich wie dem Zusammensetzen eines Panoramas.
Und hier versteckt sich auch schon das Geheimnis. Anstatt nur wie beim Panorama viele Bilder in der Horizontalen zusammenzusetzen, werden bei der Brenizer Methode auf vertikale Bilder miteinander verschmolzen. So kann man selbst mit einem Tele-Objektiv eine solide Weitwinkelaufnahme erstellen.
Anleitung: Brenizer Methode
- Um den stärksten Effekt zu erzielen, nimm eine lange Brennweite mit möglichst großer Offenblende. Ich nehme meist mein 85mm f/1,8.
- Auf jeden Fall im manuellen Modus Fotografieren. Die Belichtung darf sich bei der Aufnahme von Bild zu Bild nicht verändern.
- Der Weißabgleich sollte ebenfalls nicht „Automatisch“ eingestellt sein.
- Fokussiere auf dein Motiv und sorge dafür, dass der Fokus sich nicht mehr verändert. Entweder indem du den Finger nicht vom Auslöser nimmst oder manuell fokussierst. Ich nutze die erste Möglichkeit.
- Umso näher du an dein Motiv gehst, umso stärker wird der gesamte Effekt. Umso mehr Bilder musst du jedoch auch schießen, was den Schwierigkeitsgrad in die Höhe treibt.
- Schieße Einzelbilder wie oben auf dem Bild gezeigt.
Bedenke, dass diese zusammengesetzten Bilder extrem groß werden können. Mein Beispielbild hat am Ende eine Auflösung von 73 Megapixel.
Ein weiteres Bild, das ich mit dieser Methode erstellt habe, hat es sogar auf die Photokina 2016 geschafft: Hier liegt der Fokus in der Ferne und wir sehen einen beeindruckenden Schärfeverlauf auf den Bänken. Das Bild besteht aus 32 Einzelbildern und hat eine Auflösung von 250 Megapixel.
